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... im rechten Moment das Richtige tut, so gerät das Fahrzeug ins Schleudern, und ein Unfall ist leicht passiert. Dabei ist gelegent liches Rutschen alles andere als gefährlich für den, der sich darauf versteht. Aber es ist na türlich besser, die Ursache mangelnder Adhä sion zu vermeiden. Aalglatte Reifen beispielsweise können keinen günstigen Haftreibungswert aufweisen. Auf nassen Straßen, vor allem aber auch beim Bremsen, Beschleunigen und Kurvenfahren, ja schon beim Wechsel von rauher zu glatter Straßenoberfläche und leicht geneigter Bahn treten Kräfte auf, die den Wagen querstellen können, ohne dafi man sich dessen versieht. Hauptforderung für die Fahrsicherheit sind also gute Reifenprofile. Wer die Ausgabe für einen Satz neuer Reifen sparen will, sollte sich zumindest seine abgefahrenen Reifen fein profilieren lassen. Das lohnt sich immer. Die Straßen, auf denen man fährt, kann man sich nicht aussuchen. Aber man soll sie sich wenigstens, wenn sie naß sind, anschauen und sein Fahrtempo entsprechend einrichten. Am gefährlichsten bei Nässe sind Asphalt, Holzund Kleinpflaster, und von diesen besonders die blauschwarzen Basaltsteine, jene black cobbles, vor denen in der britischen Zone mit großen Schildern gewarnt wird. Wegen ihrer außer ordentlichen Gefährlichkeit wurden vor kur zem übrigens die Bundes-Kleinpflasterstraßen von Hamburg nach ...