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... überflüssig, die Borduhr dient haupt sächlich der Symmetrie. Zeit hat man im fahrenden Aufenthaltsraum immer. Ist die Tür offen, erschallt dezent das Glockenspiel. Aber das neue Modell entpuppt sich vorerst nicht als Schlager, auch die 1981 vorgenommene Namensänderung in Town Car bringt keine schnelle Besse rung (die Bezeichnung Continental trägt jetzt der Versailles-Nachfolger, bei der Namengebung waren die Amerikaner nie zimperlich). — Anderseits feiert das Cabrio ein Comeback, als Imitation frei lich nur. Carriageroofnennt sich die Op tion und darf als gelungene Provokation an alle Puritaner verstanden werden. Renaissance Doch das allmähliche Aussterben der Dinosaurier, das ungebremste Downsiz ing, die radikale Umstellung auf Front antrieb bei der Konkurrenz, zeichnet sich ab, der Aufstieg des Town Car ist unaufhaltsam: 1983 58 000, 1984 bereits 107 000, 1985 fast 120 000 Einheiten, 1986 mehr als 130000 und im vergangenen Jahr über 140000, das sind doppelt so viele grosse Dinger wie alle in den Staa ten hergestellten Volkswagen. Ein guter Teil davon wird bei einem Coachbilder noch länger gemacht, im Radstand ge streckt, damit sich die Herrschaften im Fond gegenübersitzen können. Die Renaissance der amerikanischen Legende liegt aber auch in einem be merkenswerten Bemühen um Qualitäts verbesserungen begründet. Seit sechs Jahren besetzt Lincoln bei den «Domestics» ...