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... Heft 20, Seite 25 und Seite 118) Von dem Verlieren des rechten Vor derrads abgesehen ist die Leitplan ke mitschuldig am Tod Jochen Rindts. Leitplanken müssen zum Schutz der Zuschauer sein, aber nicht in dieser starren Ausführung. Die Planken müßten mit stoßdämp ferähnlichen Arretierungen horizon tal befestigt sein. Dann geben sie nach. Es würde ein Knautsch-Effekt entstehen, ähnlich wie beim Pkw. Das Touchieren der Fahrzeuge könnte aufgefangen werden, kein Wagen würde auf die Strecke zu rückschleudern oder sich über schlagen können. Lothar Schott, Duisburg □ Nun mußte auch Jochen Rindt töd lich verunglücken, nachdem gerade dieser Fahrer vor geraumer Zelt den Nürburgring für Fahrer und Zu schauer als eine nicht sichere Strekke begutachtete. Wenn Herr Chap man als Konstrukteur des Lotus glaubt, nur mit möglichst vielen PS und einem geringen Wagengewicht sowie einer möglichst „dünnen" Rad aufhängung Erfolge zu erzielen, dann aber nicht auf Kosten der Fahrer. Jochen Rindt ist ja nicht der erste Fahrer, der auf sonderbare Weise auf einem Lotus verunglückte. Ich zitiere hier einen Satz von Graham Hill: „Wenn mich ein Rad überholt, dann weiß ich, ich fahre einen Lotus.“ Wolfgang Oppermann, Hamburg □ Als die Teilnehmer am deutschen Grand Prix vor der Haupttribüne in Hockenheim vorbeifuhren, erinner ten sie an die Gladiatoren in den ...