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... dem Bruder von A.C. «Bert» Bertelli, carrossiert. Der bekannte 1,5-Liter-Motor leistete rund 60 PS bei 4500 Umdrehungen. Leider haben nur sehr wenige dieser Fahrzeuge überlebt. Zwei Jahre später präsentierte das Unternehmen den zweisitzigen Aston Martin International Le Mans. Der war eine direkte Ableitung des aktuellen Rennwagens, und nur acht Stück wurden gebaut. Der Aluminiumaufbau als 2- oder 2/4-sitzer wurde auf ein Chassis geschraubt, die Starrachsen vorne und hinten besassen halbelliptische Blattfedern. Mechanische Trommelbremsen, hinten über Stangen, vorne über Seilzug, brachten den Wagen zum Stillstand. Gemäss den Normen der frühen 1930er-Jahre und im Vergleich zu ebenbürtigen MG, Singer oder zum Wolseley Hornet war der International Le Mans ein schnelles Auto – mit einer Höchstgeschwindigkeit im Bereich von 85 Stundenmeilen (137 Stundenkilometer) und Beschleunigung von 0 auf 50 mph (0 bis 80 km/h) in 16 Sekunden. Die hohen Kosten von rund 650 britischen Pfund im Jahr 1932 drückten auf den Absatz. 1932 folgte der New International auf einem stärkeren Chassis. Der fl ache Kühlergrill erhielt erstmals eine V-Form. Um die immer noch verhältnismässig hohen Kosten von 595 Pfund pro Fahrzeug auf marktverträgliche 475 Pfund zu senken, verbaute das Unternehmen vermehrt zugelieferte Komponenten wie beispielsweise ein Laycock-Getriebe mit ...