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... bekommen.“ Genug bekommen haben nun vorerst die amerikani schen Automobilkonzerne mit ihren hochfliegenden Dieselplänen. Denn die im Januar verkündeten neuen Abgasvorschriften der US- Umweltschutzbehörde ha ben Detroit das Grausen in die Glieder getrieben. Aus Washington ergingen zum ersten Male Vorschriften über das erlaubte Ausmaß der Feststoffe in den Abga sen. Denn hier hat der sonst we gen seiner Sparsamkeit so gepriesene Diesel seinen 20 Pferdefuß. Im Diesel-,,Ruß“ sind nach den Berechnun gen der Washingtoner Um weltschutzbehörde wesent lich mehr Feststoffe wie in Benzin-Abgasen enthal ten. Sie verkündete deshalb: Alle Diesel-Auto und Nutz fahrzeuge bis vier Tonnen dürfen ab 1981 nur noch 0,6 Gramm Feststoffe je gefah rene Meile aus dem Auspuff blasen. Ab 1983 muß die Grenze unter 0,2 Gramm je gefahrene Meile liegen. Detroit reagierte auf die Auf lage mit Heulen und Zähne knirschen. GM-Präsident El liott M. Estes: „Wir werden ernsthafte Schwierigkeiten haben, das erste Ziel zu er reichen und, was das zweite angeht, so wissen wir beim besten Willen nicht, wie wir das machen sollen.“ Und von Ford war zu hören: „Das zweite Ziel ist mit der gegenwärtigen Technologie nicht erreichbar.“ Chrysler: Die Auflagen haben nur ge ringe wissenschaftliche Be rechtigung, und man sollte sie deshalb so revidieren, daß sie zumindest etwas ...