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... 9,25 Mio Franken kosten soll. Allerdings unterliegt das Projekt noch dem fakultativen Referendum. (comet) Was tun in Notfällen? In den EU-Ländern gibt es seit Januar 1993 den einheitlichen Notruf Nr. 112. Die Schweiz willAnfang 1996 gleichziehen. Immerhin hat die PTT bereits Vorarbeit geleistet: Der Pannendienst Nr. 112 wurde auf Nr. 175 verlegt, um die mythische Zahl Nr. 112 freizuhalten. Im Tessin sindzwei dezentralisierte Notrufzentralen vorgesehen, über die Polizei, Ambulanzdienst und Feuerwehr erreicht werden können. Heute ist es so: Nr. 117 ruft die Polizei, Nr. 118 die Feuerwehr, und wer einen Krankenwagenbraucht, muss schon im Telefonbuch nachschlagen. Die Sammelnummer 144 für die letztere Dienstleistung ist noch nicht inBetrieb. Wer die Feuerwehr anruft, wird in Lugano undLocarno mit der Stadtpolizei verbunden, die das Nötige indie Wege leitet. In Chiasso und Mendrisio hingegen antwortetdie Kantonspolizei, ebenso in Bellinzona, wo der Posten der Kantonspolizei als Sammelstellefür Notfallanrufe dient und diese auch an die von Samaritern und Feuerwehr betreute Zentrale Biasca für die oberenTessiner Täler weiterleitet. Wer über das Mobiltelefon die Feuerwehr herbeirufen will; mussNr. 117 wählen, denn Nr. 118 ist über Natel nicht erreichbar. Ein ziemlich kompliziertes System,das in den letzten Jahren wenigstens für Dienstapotheken undDienstärzte ...