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... führt alleine der Herstellungsprozess eines Akkus zu einer deutlich höheren CO2-Bilanz, als die Herstellung eines konventionellen PKW. Um wieviel besser fällt diese Bilanz aus, wenn es das Auto schon seit Jahren gibt und der Herstellungsprozess und dessen Umweltbelastung nicht auf vier Jahren Leasingzeit in der CO2-Bilanz verteilt wird, sondern auf 60 oder gar mehr Jahre. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen. Ich halte viel von Nachhaltigkeit und davon, kommenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Mit dem derzeitigen Hype um Dieselemissionen und Elektromobilität erreichen wir aber keine Nachhaltigkeit! Ein Oldtimerfahrer, der seine Schätzchen hegt und pflegt, statt bei jeder Gelegenheit die nächste »Leasingkarre« zu ordern unternimmt sehr viel mehr für die Umwelt, als jemand, der als Drittoder Viertwagen einen Tesla in der Garage stehen hat. Auch ein Hybrid-Dickschiff mit E-Kennzeichen fördert allenfalls das Steuernsparen. Der Umweltaspekt sollte in der politischen Interessenvertretung der Oldtimerscene deutlicher zum Vorschein kommen. Initiativen, welche die Reparatur von Haushaltsgeräten zum Gegenstand haben, erhalten Fördergelder. Diejenigen, welche Fahrzeugkomponenten aufbereiten leiden unter Nachfrage, da Komponenten heute nicht mehr aufbereitet, sondern verschrottet werden. Wir kommen immer mehr dahin, ...