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... auch das leichte Fahrzeug kleine und große Bodenun ebenheiten gut absorbieren, zumal die Federwege reich lich bemessen waren (220 mm vorn, 190 mm hinten). Die rundum geglückte Fahrwerks-Konstruktion trug dem Janus auch stets gute Noten ein. Fahrkomfort und Fahr eigenschaften wurden gelobt. Auch die hydraulisch betä tigten Trommelbremsen fan den anerkennende Worte. Sie leisteten weit mehr Ver zögerungsarbeit, als die spar sam dimensionierten Diago nalreifen (4.40-12) übertra gen konnten. Die guten Manieren auf der Straße bescherten dem Zündapp Janus sogar sportlichen Lorbeer. Bei der Fernfahrt Lüttich—Brescia—Lüttich für Kleinwagen bis 500 cm3 er rang ein Werksteam mit den Fahrern Georg Weiß, Ulrich Pohl und Ernst Keitel 1958 den zweiten Platz im Gesamt klassement und den Mann schaftspreis gegen doppelt so starke Konkurrenten. Dem Janus nützte das wenig. Er war für den Publikums geschmack falsch motorisiert und genial am Erfolg vorbcigeplant. Kein Stadtwagen-Entwurf hat je wieder die Raumökonomie des Janus übertroffen. Aber die sparsamen Autokäufer der Jahre 1957 und 1958 schaff ten sich lieber Konventionel leres an - einen VW Standard oder einen Fiat 600, obwohl der Zündapp Janus mit 3470 Mark nicht teuer war. Sie störte nicht nur die knatternde Zweitaktmaschine, sondern auch, daß die Hinterbänkler allein die rückwärtige ...