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... Wenn der Pneumatik über ein Hindernis setzt, ja auch schon bei dem beständigen Zusammendrücken, das jeder einzelne Punkt der Peripherie nacheinander während der Fahrt erleidet, verschieben sich die einzelnen Bestandteile des Reifens, soweit sie es können, gegeneinander und kehren dann wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. Es entstehen hier also fortwährend Reibungen, der Pneumatik wird daher nach längerer Fahrt heiss, wovon man sich selbst im Winter leicht durch Auflegen der Hand überzeugen kann. Was bedeutet nun, wenn wir der Sache ganz auf den Grund gehen, diese eben besprochene Temperaturerhöhung? Sie bedeutet letzten Endes eine Benzinverschwendung. In der Tat: Wärme ist eine Energieform. Woher stammt aber diese Energie anders als vom Motor? Alle Energie, die der Motor für diese Wärmeentwicklung abgeben muss, geht für den Hauptzweck verloren, nämlich für die Fortbewegung des Fahrzeuges. Stünde die Energie, die dem Motor auf die eben erwähnte Weise entzogen wird, zum Hauptzweck zur Verfügung, so könnte man den Wagen bei gleicher Geschwindigkeit billiger oder bei gleichen Kosten entsprechend rascher fahren. Es ist also, vom rein 'wirtschaftlichen Standpunkte betrachtet, von groisser Wichtigkeit, dass die Pneumatiks möglichst wenig Energie abziehen, d. h. dass sie möglichst wenig erhitzt werden. Aber noch ein weiterer Punkt darf hier nicht ausser acht gelassen ...