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... Wiege des Vesta stand ganz offensichtlich im Windkanal, wo die Renault- Techniker ihrem kleinen Liebling so lange die Falten und Sicken aus der Karosserie bügelten, bis sie den cw-Wert auf beneidenswerte 0,19 gedrückt hatten. Mit dem aerodynamischen Summa Cum Laude unter dem Einblatt-Scheibenwischer hetzte der Vesta zum Trimm-Dich-Fit- Studio, wo er erst entlassen wurde, als er sich mit Hilfe von extrem dünnen Scheiben, hochfesten Stahlblechen, einer Bodengruppe aus Kunstharz sowie einer spartanischen Innenausstattung auf 475 Kilo heruntergehungert hatte. Die nächste Anlaufstation auf dem Weg zum Rekordverbrauch war die Motorenentwicklung. Dort verpaßten die Techniker dem asketischen Viersitzer einen komplett neu konstruierten, aus Leichtmetall gefertigten Dreizylinder, der aus einem Hubvolumen von 716 cm3 eine Leistung von 27 PS schöpft. Der wie ein Gänseterzett vor sich hinschnatternde, bei Vollast nicht eben leise Experimentalmotor macht auch durch diverse ungewöhnliche Konstruktionsmerkmale auf sich aufmerksam. Dazu gehören unter anderen die mit 10,5:1 ziemlich hohe Verdichtung, die Doppelzündung mit zwei Kerzen pro Zylinder, die besonders reibungsarm gelagerte Kurbelund Nockenwelle, die beheizten Doppel- »Weil wir auch auf dem Fahrwerkssektor eine zukunftsweisende Lösung realisieren wollten, haben wir dem Vesta eine ...