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... Automobilclubs aus der systematischen Auflockerung des Verkehrs durch den Bau von modernen Autobahnen, Umgehungsstrassen und städtischen Expressstrassen eine methodische Verbesserung der Verkehrsund Parkierungsverhältnisse. Aber dazu fehlt es unter einem so ausgesprochen auf Prestigeund Wohlfahrtsausgaben eingestellten Regime, wie dem derzeit in Frankreich herrschenden, wohl noch auf Jahre hinaus an Mitteln. Deswegen werden wohl auch hier bis auf weiteres nur fromme Wünsche ausgesprochen. Diese «Schlacht um die Verbilligung der Automobilbetriebskosten» im Krieg um die Freiheit der Strasse ist also noch nicht gewonnen. Aber der Kampf geht weiter Im Grunde handelt es sich bei diesem Kampf, wie so oft, wenn es sich um die Staatsausgaben handelt, um ein im Grunde hochpolitisches Problem. Man fragt sich nämlich auch hier, ob der autoritäre, von keiner wirksamen parlamentarischen Kontrolle «bedrohte» Staat seine Steuerzahler in erster Linie zur Deckung von mehr oder weniger prestigepolitischen Ausgaben (auf militärischem wie zivilem Gebiete) heranziehen soll und darf oder ob er besser daran täte, mehr Schulen, Spitäler, Sozialmiet- " Wohnungen, Sportstadien, Schwimmbäder, Autobahnen und Parkgaragen zu bauen. Dieses ewige Dilemma der «Fünften Republik» darf allerdings die Automobilisten nicht daran hindern, von ihren verfassungsmässigen Bürgerrechten ...