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... antrat, stutzte er als Erstes über die Verkäufe: 1973 waren es 735 Autos, zwei Jahre später nur 201, dann nur noch 89. De Tomaso setzte die Hälfte der Mitarbeiter vor die Tür und verlagerte die Produktion zu Innocenti, einem weiteren Außenposten seines verzweigten Imperiums. Für sein erstes neues Modell nahm er den De To maso Longchamp, ersetzte den Ford-V8 durch den Bora-Motor – fertig war der Maserati Kyalami. Um die 200 wurden verkauft, dann wurde der Kyalami mit dem Khamsin, dem Merak und dem Bora ganz ausrangiert – um dem Biturbo Platz zu machen. Das war der Plan, so wollte de Tomaso die Firma retten; als er beim echten Neuanfang fast angekommen war, hatte sich die Jahresproduktion bei 528 Stück eingependelt; Dreiviertel der Verkäufe bestritt der 4Porte (alias Quattroporte III, Nachfolger der Viertürer-Totgeburt auf Basis des SM). Im Dezember 1981 – exakt 67 Jahre nach der Firmengründung – übernahm bei der Vorstellung des Biturbo de Tomaso selbst die Präsentation. In Italien sollte der neue Maserati für 35.000 DM zu ha ben sein, also für den Preis eines Lancia Gam ma, für knapp die Hälfte eines Porsche 911 SC. Als der »Maserati für den Massenmarkt« ein Jahr später ausgeliefert wurde, hatte sich das Coupé allerdings auf 47.000 DM verteuert; in Deutschland kostete er 68.800 DM, also mehr als ein 911 SC. Der preiswert ...