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... Heckflügel arbeitet der von Cosworth-Engineering auf Trab gebrachte 2,0-Liter-OHC-Serienmotor des Sierra. Zu dessen leistungssteigernden Attributen zählen ein neu entwickelter 16-Ventil-Zylinderkopf sowie ein Garrett-Abgasturbolader mit Ladeluftkühler. Der Vierzylinder entwickelt stolze 150 kW (204 PS) und lässt den Kölner bis zu 241 km/h schnell rennen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Fünfgang-Sportgetriebe an die Hinterachse, in der ein Visko-Sperrdifferenzial für die nötige Traktion sorgt. So gerüstet fährt der Sierra Cosworth in einer Liga mit den sportlichsten Limousinen jener Zeit, seine Herausforderer heißen BMW M3 (E30) oder Mercedes 190 E 2.5-16 Evo II. Mit dem RS 500 bringt Ford 1987 eine nachgeschärfte Version des »Cossie« mit satten 162 kW (220 PS) Höchstleistung, was für einen Topspeed von 247 km/h reicht. Auch er ist wieder ein Homologationsmodell für den Rennsport und bleibt auf 500 Stück limitiert. Als Serienmodell in unbegrenzter Stückzahl kommt ein Jahr später die Cosworth-Version der neuen Modellgeneration Sierra MK2. Mit vergleichsweise bravem Stufenheck und dezentem Heckspoiler hebt sich der viertürige »Gentleman-Express« von seinem stattlich beflügelten Schrägheckbruder deutlich ab. Augenfällig sind dennoch Designbeziehungsweise Funktionsmerkmale wie der spezielle Kühlergrill, die verbreiterten Radhäuser und ...