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... uns dann noch bis auf Platz drei vor. Dann wurde die Strafe eingerechnet – und es ging zurück auf P5. Der Sieg fiel an Vic Elford und Gérard Larrousse im Martini-917.« 24 Stunden von Daytona 30./31. Januar 1971 »Ich erinnere mich, dass ich dort erstmals mehr getestet als Rennrunden gefahren habe. Zuvor war ich noch nie auf einem Kurs mit Steilwandkurven gefahren und wusste nicht, was mich erwartete. Als ich zum ersten Mal durch den Tunnel ins Infield fuhr, war die Anlage noch leer, aber was für eine Atmosphäre! Dann hörte ich, wie ein Auto ansprang – es war der 917, den ich mir mit Siffert teilte. Ich weiß noch genau, wie Seppi zum ersten Mal vorbeikam. Der Bug lag tief auf der Straße, aber er hatte Probleme, das Heck im Zaum zu halten. Es brach zwar nicht aus, aber bewegte sich. Ich dachte mir: ‚Meine Güte, was mache ich hier?‘ Ich akklimatisierte mich dann aber schnell. Auf der Gegengerade kam man auf über 350 km/h. Jo und Pedro zogen sich immer gegenseitig auf mit der Frage, wo man lupfen und wo man stehen lassen sollte. Ich tat mein Bestes, obwohl ich wenig Einsatzzeiten bekam, da Jo mehr oder weniger in unserem Auto lebte. Ich glaube nicht, dass ich jemals am Ende der Gegengerade weiter mit Vollgas in die Steilkurve gefahren bin. Rodriguez/Oliver im 917 spielten den ‚Hasen‘, um so die Ferrari ins Verderben zu hetzen. Das klappte ...