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... Nur beim Antrieb sind Audi und Alfa auf gleicher Höhe hier das Ergebnis einer sauber abgestimmten Komposition, die sich völlig dem Willen des Fahrers unterordnet. Da entwickelt der 147 ein klar ausgeprägteres Eigenle ben. Er scharrt beim Beschleu nigen mit den Vorderrädern, neigt sich bei flotter Kurven fahrt stärker zur Seite und bie tet via Lenkung wenig Gefühl, aber viele Stöße. Plötzliches Gaswegnehmen im Grenzbe reich unterstützt ganz kurzfris tig das Eindrehen in die Kur ve, ohne ihn nennenswert aus der Fasson zu bringen. Den noch steht ESP in Serie ganz oben auf der Wunschliste, di rekt neben besseren Bremsen. Immerhin beflügelt ihn der neue Vierventil-Diesel zu Fahr leistungen, die man mit Fug und Recht sportlich nennen darf. Bereits im Drehzahlkel ler geht der Common-Rail- Einspritzer kräftig zur Sache und hängt fast gierig am Gas. Allerdings arbeitet er nicht ganz vibrationsfrei, und auch das knorpelig zu schaltende Sechsganggetriebe mit langen Wegen könnte noch etwas Feinschliff vertragen. Der Ver brauch pendelte sich im Test bei 7,2 L/100 km ein. Nochmals 0,3 Liter weni ger genügen dem Pumpe-Dü se-Vierzylinder von Audi, um den gleich starken, aber schwe reren A3 mit ähnlichem Nach druck voranzutreiben. Aller dings kommt der Zweiliter erst nach einer Anfahrschwäche so richtig in Schwung, untermalt von einem ...