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... nennt, ist weit gespannt, auch wenn in ihrem Brennpunkt Architektur und Kunst des Nachkriegs-England stehen. Die Fotoschau befasst sich nicht nur mit dem «New Brutalism» in der Architektur, sondern unter anderem mit dem damaligen «Free Cinema»und mit der sich in Collagen oder roh wirkenden Plastiken ausdrückenden Kunst der Fünfzigerjahre. Kurz mitdem Schnörkellosen, Direkten, Unpathetischen, Ungeschliffenen aus jener schwierigen Zeit des Wiederaufbaus und der beschränkten Rohstoffe und Geldmittel in Grossbritannien. Doch faszinierend ist vor allem das Nebeneinander von Gebäuden und Fahrzeugen. Man kann einmal mehr entdecken, dass neuzeitliche, schnörkelfreie Architektur dem Autodesign fast immer eine Nasenlänge vorauswar. Sie ist - oder war zumindest - nicht jenem schnellen Wandel unterworfen, den man in der von herrschenden Modetrends sehr stark diktierten Gestaltung von so genannten Gebrauchswagen feststellt. Hier das Schnelllebige und Modische - dort eher das Beständige, vieleJahrzehnte Überdauernde. Wobei das, was im Fahrzeugdesign als wirklich gut und echt empfunden wird, sich ofterst Jahre nach der Erstpräsentation eines Baumusters voll offenbart - erst wenn sich der Satz der Begeisterung längst gesetzt hat. Man lasse die ausgestellten Aufnahmen auf sich einwirken, in denen Gebäude des britischen Architektenpaars Alison und Peter Smithson die ...