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... ausmachen. Der Importeur in Winterthurist entschlossen, den Evo in einer limitierten Serie unter die Eidgenossen zu verteilen, weil er um den ausgezeichneten Bodensatz für derartige Fahrzeuge gerade inder Schweiz weiss und auf einen positiven Imageschub hofft, den ein solcher Racer erfahrungsgemäss bringt. Und ein Racer ist er allemal. Er setzt die Legende eines Sierra Cosworth oder eines Impreza Turbo fort, nur konsequenter,schliesslich stehen wir vor der Jahrtausendwende, alles scheint möglich. SCHNALLEN SIE SICH AN Ernüchterung macht sich breit. Etwas mehr Show-Appeal habenSie erwartet; so bieder haben Sie sich das nicht erträumt. Ganz im Stile japanischer Grossserie pflegeleicht und bedienungsfreundlich. Handliches Momo-Lederlenkrad immerhin, und auf Wunsch gibt es zünftige Recaro-Sitze. Man muss ein schönes gerades Stück Strasse finden, um bei den Passagieren den gewissenAha-Effekt zu erreichen. So wie der abgeht, ist noch keine Mittelklasselimousine mit Strassenzulassung der lOOer-Marke entgegengehechelt. Das Werk verspricht 4,9 Sekunden; ein Testwird das noch verifizieren, aber selbst wenn es 5,1 Sekunden werden: Das Ding geht gnadenlos. Selbst wer im Audi S4 unterwegsist, warm anziehen hilft nicht. Frappierender noch, wie der Evo VI im grossen Gang zur Sache geht, wie er aus 80 km/h auf 120 beschleunigt, wie er Autobahnsteigungen ...