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... überseeischen Export nach wie vor an der Spitze liegt. Doch auch diese Vorrangstellung, noch vor zwei Jahren als selbstverständlich hingenommen, bedarf größter Wachsamkeit, wenn sie aufrecht erhalten werden soll. Daß man sich dessen im Parlament zu London mehr als bewußt ist, zeigen die neuen Maßnahmen und Zugeständnisse in der Rohstoffzuteilung für die Motorindustrie. Es bedurfte jedoch zunächst noch eines recht derben Anstoßes von außen, ehe dieser Stein ins Rollen geriet. Dieser Anstoß kam in Form einer sehr plötzlichen Erklärung der australischen Regierung, derzufolge Australien aus wirtschaftlichen Gründen die Einfuhr britischer Fahrzeuge auf ein Minimum beschränkte. Die britische Regierung im Verein mit der Motorindustrie fühlte sich eriieblich vor den Kopf gestoßen, war doch Australien bis dahin alljährlich Abnehmer von durchschnittlich 50 000 Fahrzeugen aller Art (d. i. 25 % der gesamten Ausfuhr). Da sich von Seiten der Autoindustrie zunächst nichts Entscheidendes ereignete und die Zahl der im Inlandhandel erhältlichen Wagen plötzlich in drohendem — von der Bevölkerung aus gesehen erfreulichem — Maße zunahm, entschloß sich die Regierung zu aktivem Eingreifen. Sie versprach allen Firmen, die es weiterhin fertigbrachten, gute Exportergebnisse zu erzielen, eine vorzugsweise Behandlung in der Zuteilung von Rohmaterialien. Die ...