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... der Ortstockund die Schächentaler-Windgällen-Gruppe an, und im Süden recken sich die eisgepanzerten Hochgipfel der Claridenund Scheerhorngruppe empor. Gegensätze haben immer einen besondern Reiz und diese Gegensätzlichkeit in der Landschaft des Klausens trägt sehr viel zu seiner Anziehungskraft bei. Linthal sei Ausgangspunkt unserer Fahrt. Drohend stehen über dem Dorf die Steilhänge des Kilchenstocks, der den Bewohnern von Linthal so manche schlaflose Nacht gebracht hat, aber trotz seinem drohenden Wesen nicht halb so schlimm ist, als wie er aussieht. Wohl wirft er von Zeit zu Zeit einige Felsbrocken zu Tal, um die Menschen etwas zu schrecken, aber die Gefahr eines grossen Bergsturzes dürfte wohl ganz geschwunden sein. Die Linthaler, die nie recht an die Schrecken dieses Berges glaubten, schauen auch wieder vertrauensvoll zu seinem Gipfel hinauf und denken, dass er gleich wie ihren Altvordern auch in Zukunft ein treuer Hüter des Dorfes bleiben werde. Wenn man zum Dorf Linthal hinaus und die Klausenstrasse hinan fährt, so fesselt jeden der gewaltige Felsenzirkus, der das Glarner Hinterland abschliesst. Tödi, Bifertenstock und Selbsanft sind die gewaltigen Eckpfeiler, die in gigantischem Ausmasse das Glarnerland nach Süden abriegeln. Die Strasse hat nicht versucht, diese Felsenmauern zu durchbrechen; sie fand einen andern Ausweg und schlängelt sich ...