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... ein Kombi. Eine Karosserieform, von der GM-Altmeister Bob Lutz unlängst verkündete, sie bedeute den Todeskuss für jedes Modell. In den USA versucht der Steilheck-Macho als Dodge Magnum, dieses vorschnelle Urteil auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern. Nach Europa kommt er als Chrysler 300 C Touring und trägt die entsprechende Kühler maske. Allein die sichert ihm schon Aufmerksamkeit wie ein als Gürtel verkleideter Mini rock. Die elegant abfallende Heckpartie mit den seitlichen Sehschlitzen tut ein Übriges. Dazu noch riesige Räder - und fertig ist das, was die Ame rikaner beim Autobauen schon immer am besten konnten: Show. Der Rest ist Nebensache. Nur, wenn nicht konkur renzfähige Technik unter dem Blech steckt, funktioniert das nicht im Land der Mercedes, BMW und Audi. Also: Where is the beef? Nicht in der Raum ökonomie. Der Chrysler ist, um konzerninterne Maßstäbe anzu legen, ein Trumm im S-Klasse- Format, im Innenraum aber eher E-Klasse. Und das Gepäckab teil? Großflächig zwar, aber zwangsläufig niedrig. Wer tat sächlich ab und zu Kühlschrän ke zu transportieren hat, ist hier an der falschen Adresse. Im Cockpit hätte etwas mehr amerikanischer Glamour nicht geschadet. Da scheinen den Designern die Ideen ausge gangen zu sein. Immerhin prä sentiert sich die Plastikland schaft sehr funktionell. Kinder leichte Bedienung ...