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... sind durch englische Agenten seit Beginn des Krieges zahlreiche Arbeitskräfte entzogen worden, und auch andere Metallarbeiter haben sich für die englischen Munitionsfabriken anwerben lassen, trotzdem schon früher in der Automobil-Fachpresse vor dieser Abwanderung gewarnt worden ist. Nach und nach gelangen von den Ausgewanderten Berichte nach der Schweiz, wonach die Lage dieser Arbeiter nichts weniger als beneidenswert ist und nicht einmal die versprochene Bezahlung eingehalten wird. Nach einem neuen englischen Erlaß darf nun kein Ausländer ohne Zustimmung des Munitionsministeriums in den englischen Munitionsfabriken verwendet werden. Vielmehr sind diese Ausländer einer Art Kriegsrecht, der sogenannten Munitionsakte, unterstellt und verlieren gänzlich das Recht der freien Bewegung. Die Verträge lauten auf sechs Monate und für den Fall der Fortdauer des Krieges auf ein Jahr. Auf diese Dauer haben sich diese schweizerischen Arbeiter nun für ein Jahr verkauft, gleich wie ein Fremdenlegionär, und die Rückkehr nach der Heimat ist ihnen auch mit Geldopfern nicht möglich. Dabei werden in der schweizerischen Automobilindustrie fortwährend zu hohen Löhnen Arbeitskräfte gesucht. Seit einiger Zeit wird daher auch in der schweizerischen Tagespresse vor der Auswanderung in die englische Munitionssklaverei gewarnt. Dr. G. [1422] Der ...