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... Weitab dem Taumel aller Freuden rings um sie. Aus den zwei Wochen, die sie sich vorgenommen hatten, wurden drei Wochen, bis sie sich schweren Herzens zur Heimreise entschlossen, die sie Tag für Tag hinausgeschoben hatten. Ueber schneebedeckte Alpenpässe donnerte der Zug. In den Talniederungen sprosste das erste Grün. In verstohlener Vorsicht fanden sie sich in einem letzten Kuss, als der Zug in die Bahnhofhalle einfuhr. Spät abends. Müde und abgespannt schritt sie durch das kleine Vorgärtchen ihres Hauses, dem Mädchen die Sorge für ihr Reisegepäck überlassend. Mit einem beklemmenden Gefühl der Verlassenheit öffnete sie die Türe zu dem hellerleuchteten Empfangszimmer. In einem Stuhl versunken sass ihr Mann. Langsam erhob er sich... mit einem Aufschrei taumelte sie zurück... beide Hände griffen in die Leere... wie wenn sie einen Halt suche... und sank in die Arme ihres Mannes... der sie liebevoll aufrichtete... «Fasse dich, Enid.» Entgeistert, keines Wortes fähig, die Augen weit geöffnet, starrte sie ihn an, ihre Lippen bewegten sich, wie wenn sie sprechen wolle»- aber kein Wort kam über ihre Lippen. Ueber sie gebeugt stand ihr Mann und sah ihr forschend in die Augen. «Ich habe dich erschreckt, Enid. Gehe jetzt zur Ruhe. Ich glaube, wir haben zusammen zu sprechen. Morgen.» 10. Das unbestimmte Licht des grauenden Morgens, fahl und verschwommen, sah durch die ...