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... nachdem der Vorgänger des Rapide (Dreiliter- Vollschwingachser nach einer Konstruktion von W. O. Bentley) vor gut drei Jahren aus der Produktion genommen worden war. Die Marke mit dem fremdländisch klingenden Namen existiert seit 1905 und ist auf den in England tätigen Gründer, einen Amerikaner, zurückzuführen, der damit sein Heimatstädtchen in den USA verewigen wollte. Nachdem der englische Grossindu- •trielle David Brown schon die Sportwagenmarke Aston-Martin wieder zu beachtlicher Höhe zurückgeführt hat (vom Modell DB 4 sollen nächstes Jahr etwa 700 Exemplare gebaut werden), kehrt er mit dem Lagonda Rapide in die bis auf wenige Produkte verwaiste Kategorie der luxuriösen, geräumigen Spitzenfahrzeuge mit leicht sportlichem Einschlag zurück. Linie und Bauart der Karosserie stammen von der Mailänder Firma Touring, der Schöpferin der Superleggera-Bauweise (Stahlrohrrahmen mit Leichtmetallbeplankung verschweisst mit Bodenanlage). Trägt die Limousine deutliche Zeichen ihrer Milaneser Herkunft, so etwa im Zuschnitt der Ueberdachung der Doppelscheinwerfer und im Profil, so erinnert die Frontöffnung an frühere Modelle von Lagonda. Die Innenausstattung entspricht den hohen Ansprüchen, die an einen Wagen der Luxuskategorie gestellt werden und umfasst vordere Einzelsitze mit verstellbaren Rücklehnen, hintere Sitzbank mit Mittellehnen und Kopfkissen, ...