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... in Sachen Verkehrssicherheit: Straßenbäume abgeholzt, Telefonmasten hingepflanzt Also, das war so: An der Staatsstraße 2070 im oberbayerischen Kreis Starnberg standen eine Menge knorrige, alte Alleebäume. Die hat man dann abgesägt, weil die Fahrbahn verbreitert werden sollte — und schlug damit gleich 2 Fliegen mit einer Klappe, da Bäume bekanntlich Unfallfolgen enorm erhöhen. Als das alles zur Sicherheit derAutofahrergeschehenwar, rückte plötzlich ein Bautrupp der Bundespost an und setzte dicke, hölzerneTelefonmasten genau dorthin, wo vorher die Straßenbäume gestanden hatten. Bestimmt, so war das. Die Presse sprach von »Schildbürgerstreich« und »Regen in die Traufe«. Das zuständige Fernmeldeamt München jedoch sprach ganz anders: Ganz klar legte man die Leitungen entlang der Straße. Da braucht man niemandem eine Entschädigung zu zahlen. Ganz klar legt man die paar Leitungen nicht unter die Erde. Das wäre ja viel zu teuer. Ganz klar hat man die zuständige Verkehrsbehörde verständigt. Und die hat auch nichts einzuwenden gehabt. Im übrigen sei allgemein bekannt, daß Telefonmasten für Autofahrer kaum eine Gefahr bedeuten, weil sie beim Aufprall immer gleich abknicken. Also, alles nach Vorschrift. Irgend jemand hätte natürlich Einspruch erheben, protestieren können. Zum Beispiel die zuständige ...