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... in etwa dem gleichen Ausmass. Das rief sofort die Gralshüter des freien Wettbewerbs, die Wettbewerbskommission (Weko), auf den Plan. Sie vermutete Absprachen unter denVersicherern und ortete darin eine unerlaubte Beschränkung des Wettbewerbs. In der Zwischenzeit sieht man die Sachlage in Bern etwas nüchterner. IMMER NOCH VORABKLÄRUNG Wie Patrik Ducrey, Vizedirektor bei der Wettbewerbskommission, der AR auf Anfrage mitteilte, sei aus den obgenannten Gründen eine Vorabklärung eingeleitet worden. Im Unterschied zur eigentlichen Untersuchung wird bei einer Vorabklärung der ganze Sachverhalt jedoch nur summarisch geprüft, ohne dassman in die Details geht. Erst wenn das Gefühl entsteht, es stecke etwas dahinter, erfolge eine genauere Prüfung. In der Zwischenzeit mussten die Versicherer mittels Fragebögen der Weko Red und Antwort stehen. Momentan würden diese Stellungnahmen durch die Weko ausgewertet, wie Ducrey erklärte,und anschliessend ein Schlussbericht erstellt. ENTSCHEID VOR ENDE JAHR Dieser Schlussbericht sollte voraussichtlich noch vor Ende Jahr vorliegen. Auf Grund dieses Schlussberichts entscheidet die Weko, ob sie eine eigentliche Untersuchung einleitet oder nicht. Bis dahin gilt es sich zu gedulden. Sehr wohl denkbar, dass sich am Ende das Ganze in Minne auflöst und sich als ein Sturm im Wasserglas entpuppt. Das Ganze wäre dann eine etwas andere ...