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... unter Umständen sogar 80 Km/Std. Es ist verständlich, daß solche recht kompliziert aufgebauten Maschinchen nicht ganz billig sein können. — Am billigsten ist ein Kleinstkraftrad von Motobecane mit einem 60 ccm-Motor. Dieses Maschinchcn wiegt ganze 35 KZ, es hat Fahrrad-Ballonreifen, Sattcltank, getrenntes Zweiganggetriebe, einen Zylinder aus Leichtmetall mit eingezogener Laufbuchse. Und es kostet — wenn man den Preis umrechnet — 140 RM. Sehr beliebt ist ferner die M.N. (Mandille k Roux) mit Sachsmotor. M.R. gewann fechs Jahre in ununterbrochener Reihenfolge in seiner Klasse den Bol d'Or, das berühmte 24-Stundcn-Rcnnen in Montlhery, das zweifellos eine überaus moderne Motorenprü- fung darstellt. Maucourant, der Meister und Rennfahrer von M.R., erzielte im vorigen Jahr dabei einen Durchschnitt von 67 Km/Std., was — gefahren in 24 Stunden hintereinander — eine beachtenswerte Geschwindigkeit für einen normalen Dreikanalzweitakter von 100 ccm ist. Außerdem war es auch ein schöner Erfolg für den deutschen Sachsmotor. M.R. bringt neuerdings ein Modell „Maucourant" heraus. Das ist eine ganz normale Hunderter, die aber besonders kleine Räder und ganz dicke Reifen hat. M.R. und auch die Firma Prester bauen ausschließlich Kleinstkrafträder. Jede dieser beiden Fabriken hat insgesamt nicht weniger als fünf verschiedene Modelle anzubieten. Denn es gibt diese sehr ...