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... 456 GT, auf des sen Konstruktion der neue V12 fußt, läuft unter Fl 16. Beide Zwölfzylinder basieren - wie alle Serienmotoren von Ferrari - konzeptionell auf einer For mel 1-Maschine: ln diesem Fall stand der V12 mit 65 Grad Zylinderwinkel Pate, der 1989 mit 3,5 Liter Hubraum seine Rennkarriere startete. Aus Gründen höherer Wirt schaftlichkeit verzichtete Ferra ri darauf, den flachen Zwölf zylinder des 550-Vorgängers (F 512 M) durch eine völlige Neukonstruktion zu ersetzen. Deshalb wurden alle wichtigen konstruktiven Grundmcrkmale vom Zylinderabstand (98 mm) bis hin zum engen Ventilwinkel (20 Grad, 30 Minuten) vom 65 Grad-V12 übernommen. Im Gegensatz zum F116- Motor bietet das neue Trieb werk schon an der Basis die Voraussetzungen für eine sport lichere Charakteristik: Kurbel welle und Kolben sind leichter, ebenso die aus hochfestem Ti tan gefertigten Pleuel. Die Reduzierung der be wegten Massen kommt der Spontaneität und der Drehffeudigkeit zugute. Schließlich ertSii reicht der F133 seine Nennlei stung von 485 PS bei 7000/min (Fl 16: 442 PS bei 6250/min). Das Leistungsplus von über 40 PS und der hohe Mitteldruck (knapp 13,1 bar bei 5000/min) Kurbeltrieb mitTitanpleueln und Hochleistungskolben. Der Versatz der Kurbelwellenzapfen beträgtV12-typische 120 Grad sind vor allem das Ergebnis ausgeklügelter Kopfarbeit. Vor denker und ...