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... Norman bald in einen tiefen Schlaf verfällt, gewinnt der Lokalmatador Frère gegen Porsche und Mercedes. Norman Dewis war halt immer der Jaguar-Mann für alle Fälle: Als elf Tage später am Freitag vor dem 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring ein Jaguar D-Type in die Botanik fliegt, muss schnellstens bis Samstag 11 Uhr ein Ersatzauto her. Dewis übernimmt den Job, fährt den »D« auf eigener Achse zur Nachtfähre Dover-Ostende. Und ist 20 Minuten vor Beginn des Zeittrainings in der Eifel. Ähnlicher Husarenstreich 1961: Der neue E-Type ist der Star auf dem Jaguar-Stand des Genfer Salons. Ein zweites Modell steht für Demo-Fahrten auf einer abgesperrten Bergrennstrecke bereit. Doch so groß ist der Andrang der Journalisten nach einer Mitfahrgelegenheit, dass Jaguar-Boss Sir William Lyons noch ein drittes Exemplar anfordert. Wieder ist es Dewis, der in einer Hauruck-Aktion von Coventry mit einem E-Type Roadster durch Frankreich bis in die Schweiz düst. »Ich fuhr um 19.45 Uhr los, gerade noch rechtzeitig, um in Dover die 22-Uhr-Fähre zu bekommen. Und trotz dichten Nebels in Frankreich war ich kurz vor 10 Uhr in Genf – 20 Minuten vor der vereinbarten Ankunftszeit.« Nach seinen drei Lieblings-Jaguar befragt, antwortete er einmal ohne groß nachzudenken: »Der XK150S, der Longnose D-Type und »mein« XJ13. Ich weiß, dass er mich rausgeworfen hat, aber er ist noch immer ...