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... der sizilianischen Targa Florio (1906 erstmals durchgeführt) auf dem 72 km langen «kleinen» Madonie-Rundkurs, endete mit einer Ueberraschung, denn — wie schon am 24-Stunden-Rennen von Daytona — es gab nicht einen Sieg eines Sportwagens, sondern es gewann ein Auto aus der Produktion», nämlich der Porsche Carrera RSR, gefahren vom Schweizer Herbert Müller und vom Holländer Gijs van Lennep. Die beiden Langstreckenspezialisten hatten ihren Carrera nach Gruppe 5 schon acht Tage zuvor anlässlich des 1000- km-Rennens von Spa auf einen vielbeachteten 5. Platz gesteuert. Allerdings fuhren die Porsche RSR des Martini- Teams (Werkwagen) auch bei der Targa Florio nicht als Spezial-GT, sondern als Sportwagen (oder Prototypen) der Gruppe 5, nachdem diese Fahrzeuge im Rahmen des Porsche-Entwicklungsprogramms leicht modifiziert worden sind. Die grossen Favoriten dieser 57. Targa Florio waren die beiden Ferrari 312 P von Ickx/Redman und Merzario/ Vaccarella, ebenso die beiden Alfa Romeo mit neuem Zwölfzylindermotor mit Stommelen/de Adamich und Regazzoni/Facetti. Regazzoni kam schon im Training von der Bahn, wobei er den Zwölfzylinder zu Schrott schlug. Die drei übrigen Dreiliter fielen in den ersten Runden des Rennens aus, so dass der Porsche Carrera von Müller/van Lennep am Ende der 4. Runde kampflos die Führung übernehmen und das über 11 Runden gehende Rennen dann ...