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... er eine Spenglerlehre. Damals kümmerten ihn die Rennwagen noch recht wenig. In jenen Jahren stellte die Jazzmusik die Leidenschaft des jungen Handwerks dar. In einer Band spielte der spätere Rennkonstrukteur Trompete, und er brachte es im Metier Louis Armstrongs recht weit. Doch Wlndschlupflger Wagenkörper — Aus dieser Perspektive tritt die geringe Querschnittflache des Wagens hervor. Die vorderen Schraubenfedern wurden nach innen verlegt. gabten Spengler aus Ipsach, einige Steinwürfe von Biel entfernt, gebaut. Für den Kenner ist der erste Eindruck vom Cat der, dass man nicht vor einer Eigenkonstruktion zu stehen glaubt; derart wohlgelungen sind die moderne Gesamtkonzeption und die Form des Einsitzers. An den Aufhängungen erkennt man sogleich die englische Schule, welche man in Ipsach eindeutig eingeschlagen hat. Gebaut wurde der Cat vom 27jahngen Rudolf Kurth, der in Ipsach einen kleinen Betrieb des Fahrzeugbaus unterhält. In schweizerischen Rennfahrerkreisen geniesst Rudolf Kurth schon einen guten Namen als «Chassisflicker», ist es ihm doch schon mehrmals gelungen, einen hoffnungslos demolierten Rennoder Sportdann kam die grosse Wende. Diese trat mit zwanzig Jahren ein. Mit einigen Kameraden machte sich Kurth daran, einen Sportwagen zu bauen, für welchen ein 27 kg schwerer Rohrrahmen zusammengeschweisst wurde. Im Heck placierte man einen Fiat- ...