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... auch bisher die Veröffentlichung von Bilanzen sowie von Gewinnund Verlustrechnungen. Wenn nun die Geschäftsleitung der VW gleichwohl, und zwar rückblickend für die Periode 1948—1950, Berichte herausgibt, so begnügen sich die eigentlichen Geschäftsberichte, welche die Bilanzen und die Betriebsrechnungen enthalten, mit knappen und summarischen Erläuterungen über die Ver- änderungen der einzelnen Aktiven und Passiven, währenddem eine für die Belegschaft und die Aussenorganisation des Volkswagenwerkes bestimmte Broschüre «Leistungen in Zahlen« die Schilderung des Geschäftsverlaufes mit Darstellungen verbindet, die nach Inhalt und Gestaltung den Charakter einer gelungenen Werbeschrift annehmen. Die vergleichbaren Angaben beginnen, nach der Währungsreform, mit dem zweiten Semester 1948 und umfassen weiter die Kalenderjahre 1949 und 1950. Die Bekanntgabe des Abschlusses für das vergangene Jahr steht noch aus, doch kann bereits gesagt werden, dass es in bezug auf Produktion und Ertrag nicht an das Rekordund Ausnahmejahr 1950 heranreicht, weil die Produktion durch Blechknappheit gehemmt wurde. Parallel dazu ging ein ständiges Anwachsen der Kosten. Ueber den Ausstoss und die Erhöhung der Belegschaft werden folgende Zahlen gemeldet: Durch eine weitgehende innere Rationalisierung des Betriebes gelang es, die Produktivität von ca. 1,5 Wagen pro Mann (1948) auf rund 7 Stück ...