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... wurde er eingemottet. Alle Teile, die ersetzt werden müssten, sind nicht länger erhältlich. Der schräge, futuristische Look ist aber immer noch ein Hingucker. Immerhin lässt sich das Schwestergefährt bewegen. Der Diesel-Rekordwagen ist dem Elektro- GT mit seiner silberschwarz gefassten Optik ähnlich, aber die radikale Karosserie ist sogar noch windschlüpfriger. Der Elektro-GT bescherte Opel so viel Aufmerksamkeit, dass man mehr wollte. Dank des für den Opel Rekord vorgesehenen nagelneuen Dieselmotors lag der Gedanke nahe, den Klotz in einen weiteren Aero-GT zu montieren und damit weitere Rekorde anzupacken. In der originalen Spezifikation war die neue Diesel-Zugmaschine gut für 61 PS. Auf 96 PS bei 4400 Umdrehungen lupfte ihn ein Eberspächer Turbolader. Turbodiesel waren 1971 alles andere als gewöhnlich; ebenso diese Leistung. Selbst der damalige Mercedes-Benz 220 D – Strich-Acht, Baureihe W114 – brachte es gerade auf 60 PS. Da es anfänglich Probleme mit der Kühlung gab, wurden die oberen Kolbenringe entfernt und der Rest mit Molybdän gehärtet. Dank verringerter Kompression (von 22:1 auf 17,5:1), verstärkten Ventilen und Ventilschäften sowie vergrößertem Hubraum plus neuer Auspuffanlage war der getunte Motor danach bereit für Rekordversuche. Das Vierganggetriebe samt einer deutlich längeren Achsübersetzung (2,667:1) stammte aus einem Opel ...