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... besonders am Heck. Genau dort sitzt direkt über der Hinterachse ein für 400 Kilometer Reichweite ausgelegter Akku vom Typ Lithium-Eisenphosphat. Unter Experten gilt er als einer der sichersten Lithiumlonen-Akkus überhaupt, da er weniger zum kritischen „thermal runway“, dem plötz lichen Aufflammen neigt. Laut BYD verfügt der in ei nem Stahlgehäuse lagernde Akku zudem über Notfall- Relais, die die Batterie in einem kritischen Fall sofort abtrennen. Alles aktueller Stand der Technik aus dem Land des größten Lithium-Akku-Produzenten der Welt. Den Brand konnte sie aber nicht verhindern. Was inso fern pikant ist, da BYD zusammen mit Daimler ein Joint Venture bei der neuen E-Auto-Marke Denza bildet. Laut Daimler sei der Denza-Akku aber von anderer Bauart. Von welcher, möchte man leider nicht verraten. Fakt ist, dass sich der BYD-Fall deutlich prekärer präsentiert als der des Wochen nach einem Test der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA abgebrannten Chevrolet Volt. Und das aus zwei Grün den: Erstens erfolgte der Brand schlagartig, zweitens verfügt der E6 über einen riesigen Akku. Bei voller La dung entsprechen seine 72 kWh (ein Opel Ampera la gert 16 kWh) der Energie von über sieben Liter Benzin. Jedoch ist Benzin nur brennfähig, wenn es als sauer stoffangereichertes Gas vorliegt. Da sich in üblichen Tanks kaum mehr als ein Liter Benzin gasförmig ...