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... Im Ge gensatz zur Akustik wringt die schiere Macht des Motors nicht nur die Antriebs wellen, sondern auch den Verstand des Fah rers aus. Die unnachgiebige Wucht scheint nicht abreißen zu wollen, nicht einmal bei den kaum wahrnehmbaren Gangwechseln. Nach 10,2 Sekunden knallt der Porsche durch die 200-km/h-Mauer. Zehnkomma zwei. Zweihundert Kilometer in der Stunde. Gut, dass die serienmäßige Keramik-Bremsanlage jederzeit in der Lage ist, eine Negativ- Beschleunigungum 11,5 m/s2 zu realisieren. Herausragend? Eher nicht, denn alle drei Sportwagen verzögern hervorragend, selbst der konventionell bestückte Nissan. Die Leistung der Bremse rückt nun bei den Handling-Disziplinen ebenso in den Fo kus wie die Funktion des Allradantriebs. Bis zu 63 Prozent der Kraft schickt die elektro hydraulisch gesteuerte Lamellenkupplung (Prinzip Haldex, fünfte Generation) an die Vorderachse, was zu einem vergleichsweise spießigen, aber eben auch sicheren Fahrver halten führt. Einen nur halbwegs sensiblen Gasfuß vorausgesetzt, hetzt der Elfer selbst über nassen Asphalt, zieht sich leicht un tersteuernd aus Kurven, sobald die Elektro- ,9 Sekunden vergehen, bis der Porsche 911 Turbo S die 100-km/h-Marke der Lächerlichkeit preisgibt. Schneller sprintete im Test nur noch der Bugatti Veyron Vitesses> ams-Messwerte auf Seite 32 nik Schlupf wittert. Klingt ...