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... nach Mitteln und Wegen sinnt, um den Verkehr in vernünftige Bahnen zulenken Zu diesen Lösungsansätzen gehört auch der vom Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) in die Vernehmlassung gegebene Entwurf zueinem Strassenverkehrsleitbild für die Schweiz im Jahr 2010 (vgl. S. 37). Eine bedeutende Rolle spielt darin die Verkehrstelematik. Heute ist sie ansatzweise auf gewissen kurzenStrassenabschnitten im Einsatz, so auf der A1 am Grauholz bei Bern. Doch ihr Anwendungsbereich soll schrittweise ausgedehnt werden. Das ist die eine Seite der Telematik. Es gibt aber noch die andere Seite, die grosse Bedenken verursacht. Zwar sind heute noch längst nicht alle Autos mit einem Navigationssystem ausgerüstet. Doch deren Verbreitung schreitet voran. Werden einmal alle Autos serienmässig mit derartigen Systemen ausgestattet sein, ist derSchritt zum totalen Überwachungsstaat nicht mehr weit. Denn via Telematik, Mobiltelefon und Navigationssystemkann dann der Automobilist lückenlos überwacht werden Das sind keine schönen Aussichten. Und sie werden auch nicht rosiger durch die Tatsache, dass das Uvek gemäss dem Leitbildentwurf gewillt ist, einen Versuch mit Road-Pricing (Strassenbenützungsgebühren für bestimmte Strassenabschnitte) durchzuführen. Im Gegenteil. Dass im Verkehrsbereich langfristig taugliche Lösungen ...