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... Anlaß- motors in Umdrehungen versetzt. Die heute in Deutschland erhältlichen Akkumulatoren kann man in zwei Hauptgruppen einreihen, nämlich in Bleiund in Eisen-Nickel-Akkumulatoren. Zur ersten Gruppe wird, sofern nach dem Kriege die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Amerika wieder aufgenommen worden sind, ein vollständig neuer, von den bisher üblichen Herstellungsarten abweichender Typ hinzukommen, der weiter unten eingehend besprochen werden soll. Bleiakkumulatoren. Ihre Bauweise läuft trotz einer Unmenge Modifikationen in der Hauptsache darauf hinaus, daß in einem Gefäß aus Glas, Hartgummi, Celluloid oder mit Bleiblechauskleidung versehenem Holz eine Anzahl Platten aus Blei bzw. Bleiverbindungen derart angeordnet sind, daß sie sich nicht berühren. Die Platten stehen in verdünnter Schwefelsäure, die mitunter bei transportabeln Akkus durch Zusatz von Wasserglas gelatiniert ist (übrigens nicht empfehlenswert). Anfangs verwendete man glatte Bleiplatten, die in einem langwierigen Ladeund Entladeverfahren, „formiert" wurden. Hierdurch werden die Bleiplatten allmählich so verändert, daß beim geladene n Akkumulator die positiven Platten mit braunem Bleisuperoxyd (PbOa) überzogen sind, während die Oberfläche der negativen Platten schwammig aufgelockertes Blei (Pb) bildet. Beim entladenen Akkumulator hat sich jedoch ...