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... in der Fach welt wie beim Publikum als «sensationellre volutionär» zu gelten. Zu den Besonderheiten zählten eine flugzeugähnliche Nase mit zu sätzlichem Mittelscheinwerfer, ins Dach hin ein verlängerte Türen, ein erstes Sicherheits interieur, ein als zukunftsweisend betrachte ter Heckmotor und eineEinzelradaufhängung auch hinten sowie ein neuartiges Federungs konzept. Mit grossem werbemässigem Aufwand ge lang es Preston Tucker, die Welt auf sein kommendes «Wunderauto» aufmerksam zu machen und sich dienotwendigen Geldmittel für eine Grossserienproduktion zu sichern. Er mietete diewährend des Kriegs aufgebauten riesigen Fabrikanlagen der Dodge-Flugzeugwerke und stellte ein Riesenheer von Arbei tern ein. Doch die Serienherstellung wollte und konnte nicht anlaufen,wohl nicht zuletzt, weil die angestammte Automobilindustrie Einfluss auf die Zulieferanten nahm. Allmäh lich zeichnete sich ein grosser Finanzskandal ab, und Mitte 1948 musste das Werk ge schlossen werden. 2000 Mitarbeiter wurden entlassen, 50 000 Tucker-Aktionäre sahen sich geprellt, und 1872 Tucker-Vertretungen aufderganzen Welt mussten sich nach ande ren Verkaufsobjekten umsehen. Insgesamt waren 51 Tucker '48gebaut worden; sie sind fast alle noch erhalten und sollen sich durch Zuverlässigkeit auszeichnen. Dass sie heute hochbegehrte Sammelstücke sind, versteht sich von selbst. Beim Heckmotor des nicht we ...