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... auf ebener Strecke wurde im 20 km Tempo die Bremsstrecke des Wagens gemessen, der engste Radius der Lenkvorrichtung wurde gemessen, kurz, das einzige, was sie, glaube ich, nicht massen, war der Brustumfang des Chauffeurs! Zwei Stunden dauerte die Sache und 69 (schreibe neunundsechzig) Kronen kostete sie! Nun, auch dies ging vorüber und zwar zu gegenseitiger Zufriedenheit, und am nächsten Tag erfolgte die Prüfung des Chauffeurs, costo: 10 Kronen. Nachdem auch dies überstanden, nun ja, nun erhielt ich die Nummer? O nein, nun erhielt ich erst, auf ein nochmaliges Gesuch, von der Photographie des Chauffeurs begleitet, die Bewilligung (d. h. auch diese Bewilligung musste abgeholt werden) mir auf eigene Kosten die und die Nummer in vorschriftsmässiger Grosse und Schrift anfertigen zu lassen, was dann auch, vierzehn Tage nach Einleitung der beschriebenen Verhandlungen, erfolgte. Das ist in Kürze der Weg, den alle Schweizer Autofahrer zurzeit in Oesterreich nach Ablauf von acht Tagen zu beschreiten haben, wollen sie nicht riskieren, mit der Obrigkeit in Konflikt zu geraten. Ist die Schweiz einmal der Internationalen Konvention beigetreten, so dürfte sich die Sache einfacher gestalten. Inklusive Rechnung des Photographen, Stempelmarken und Gebühren aller Art, kostete der Nummernscherz über 100 Kronen, den Zeitverlust nicht gerechnet. Dafür hängt sie jetzt in einem ...