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... Deutschen keine kleinen Wagen bauten und hierzu lande Autos mehr verteilt denn verkauft wurden, war Renault — und auch kein anderer Im porteur — ein Dorn im deutschen Auge. Dann kam die sogenannte Auto-Krise, die deutschen Firmen antworteten mit kleineren, wirtschaftlicheren Modellen - und Renault? Renault wich bis in die oberste Mittelklasse aus, der Vierzylinder Renault 20 und der Sechszylinder Re nault 30 erschienen. Die „Régie" suchte das Heil im repräsentativen Wagen, nachdem beim Kleinwagen das ausländische Monopol über Nacht gebrochen war. Die Deutschen drängten die Importeure von rund 30 Prozent Anteil an den Zulassungen auf fast 22 Prozent zurück; Renault sackte 1975 auf 5,8 Prozent, obwohl die Zahl der Verkäufe nicht schrumpfte - nur am Wachstum des deutschen Marktes nahmen die Franzosen nach dem Einbruch der Deutschen in den Kleinwagen-Markt nicht mehr teil. Und die neuen Gro ßen, Renault 20 und 30, brachten nicht das, was bei kleinen Wagen ausblieb. Der Gedanke taucht auf, ob die Großen aus Frankreich überhaupt die richtige Antwort waren. Denn: Wer kauft in einem Land, in dem Sechszylinder mit dem Mercedes-Stern und dem weiß-blauen BMW-Emblem zu kaufen sind, schon einen Wagen mit Heckklappe? Die Frage, in Paris ge stellt, ließ Goeudevert schwitzen, sie blieb unbeantwortet. 5000 Renault 30 will Renaults deut scher Resident im nächsten ...