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... Oeffentlichkeit. Rundstreckenrennen sind tabu. Aber auch die Zahl der Aktiven hat früher unerreichte Höhen erklommen. Von den tausend Fahrern sind ein Viertel Anfänger; nicht weniger als drei Viertel sind im Besitz von Lizenzen, die sie zur Teilnahme an nationalen oder sogar internationalen Veranstaltungen berechtigen. Dazu bemühen sich Tausende von Fahrern, in ihren Wagen als Bastler die Lehren aus dem Autosport mit Liebe und Ausdauer praktisch auszuwerten. Viele von ihnen nehmen an den Kursen von SAR und ACS teil, um sich von den Spitzenkönnern zu besseren Fahrern ausbilden zu lassen, ohne dass sie den Ehrgeiz besitzen, sich als «Rennfahrer» zu betätigen. Dass es auch unter ihnen einige schwarze Schafe gibt, ist nicht die Folge des Autosports. Sie müssen selbstverständlich in Schach gehalten werden. Dass das neue schweizerische Strassenverkehrsgesetz Rundstreckenrennen auf öffentlichen und privaten Strassen verbietet und nur unter schwierigen Bedingungen ausnahmsweise gestatten will, ist eine Folge von Unfällen bei ausländischen Rennen, die die Zuschauer in Mitleidenschaft gezogen haben. Vor allem war es das schreckliche Unglück am 24- Stunden-Rennen des Jahres 1955, das über 80 Menschenleben forderte und eine Woge der Entrüstung erzeugte, die zahlreiche Verbote nach sich zog. Einige Geschehnisse mit nicht ganz so schlimmen Folgen verstärkten den Ruf ...