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... Die Dokumentation zu diesem Beitrag stammt von Dr. Hansjörg Oeltzschner, einem Naturwissenschaftler im Bayerischen Landesamt für Umweltschutz. Sie basiert auf den Arbeiten inund ausländischer Forschungsinstitute zum Thema »Umweltbelastung durch den Straßenverkehr«. sucht. Ergebnis? Auf Blättern und Grä- sern an der Autobahn war lOmal soviel Blei wie an der wenig befahrenen Landstraße. Nach 30 Metern kaum noch Blei Noch mehr ins einzelne gehen die Untersuchungen des Hessischen Landesamtes für Bodenforschung an einer stark befahrenen Straße bei Frankfurt: Die ersten 2 Meter neben der Straße sind sehr stark bleiverseucht. Von da ab nimmt der Bleiniederschlag ab und wird — je nach Hauptwindrichtung — nach 30 Metern relativ harmlos. Auch unter der Oberfläche schwindet der Bleigehalt ziemlich schnell. Bereits in 5 Zentimeter Tiefe entspricht er den niedrigen Werten der 30-Meter-Marke an der Oberfläche. Im aufgefangenen Sickerwasser lag der höchste gemessene Bleiwert immerhin dreimal niedriger als der von der Weltgesundheitsorganisation für Trinkwasser vorgeschlagene Grenzwert. Fazit: Vor allem in den ersten 30 Metern ist es kritisch. Was ist nun mit den Pflanzen in dieser gefährdeten Zone — Gemüse, Obstbäume, Getreide, Gras? Gründlich waschen hilft Auf der Oberfläche dieser Gewächse lagert sich tatsächlich bis zu lOmal ...