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... Der Jaguar überlebte in den Händen eines französischen Liebhabers. Ebenfalls am Salon, aber auf dem Stand von Lancia, wurde ein 4-sitziges Aurelia-Coupé von Beutler, mit «eigenartiger zweifarbiger Lackierung», wie die «AR» schrieb, ausgestellt. Offenbar blieb es bei einem Einzelstück. Am Salon von 1954 überraschte Beutler die Fachwelt mit einem 2/4-plätzigen VW-Coupé. Die ansprechende Carrosserie liess auf den ersten Blick vergessen, dass es sich um einen Wagen mit Heckmotor handelte. In den folgenden Jahren wurde das Modell in kleinen Stückzahlen weitergebaut. Erst 1956 kam VW mit einem Coupé, allerdings von Karmann-Ghia, auf den Markt. Die immer noch beinahe unverändert gebaute Carrosserie der Citroën-Traction war nun endgültig in die Jahre gekommen. Beutler baute auf dem leistungsstärksten Sechszylindermodell ein sehr gefälliges Coupé, das allerdings deutlich teurer war und dem keine Produktion folgte. Ein Jahr später wählte Ernst Beutler die Lancia-Aurelia-B55-Plattform, um ein apartes Cabriolet aufzubauen. Die mit brillanten technischen Lösungen, etwa dem ersten V6-Motor, mit der Hinterachse verblocktem Getriebe und unabhängiger Radaufhängung rundum glänzende Aurelia hatte sich auch im Rennsport einen hervorragenden Namen gemacht. Vom Werk wurde zwar 1955 der America-Spider aber noch kein Cabriolet angeboten. Noch mehr erfolgreiche ...