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... vor Anker und dreht sich landwärts. Ischia? — Nein, Pröcida heisst die kleine Insel. Auch sie wünscht sich einen Entdecker, um nicht länger Aschenbrödel Nr. 2 spielen zu müssen! Tragik einer Inselwelt... Und dann steuern wir in den Porto d'Ischia, einen Hafen erfüllt von romantischer Schönheit, wenn der goldene Mond aus dem dunkeln Meer steigt. Besingen lässt sich dieses Wunder noch, beschreiben — nicht mehr. Schon ein halbes Jahrtausend vor Christi soll Hieron von Syrakus seine «Steinkrankheit» durch eine Mineralwasserkur auf Ischia geheilt haben. In spätem Dezennien folgten die römischen Herrscher seinem Beispiel, und wiederum 2000 Jahre nachher, zwischen 1876 und 1890, entstanden die heutigen Bäder. 1883 bewirkte ein Erdbeben die Erneuerung der Anlagen in den Gemeinden Lacco Ameno und Casamicciola. In der «Cavascura» legt man sich zur Kur in Felsbadewannen. Epomeo — der Rabenvater der Insel Genau 650 Jahre lang ruht nun der 800 Meter hohe Vulkan Epomeo, dem es vor Jahrtausenden gefiel, aus dem Mittelmeer aufzutauchen. Der einstige Rabenvater der Inselbewohner zeigt sich heute als getreuer Heisswasserspender von der besten Seite. Das Land ist fruchtbar, und dem Wein von Ischia sagt man nur Gutes nach. < La spiagga dei pescalori >. Das reparierte Netz wird auf die Moforbarke verladen. Ueber den weissen und rosafarbenen Würfeln der Wohnhäuser ...