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... oldschool-Mercedes- Prinzip noch eine Kugelumlaufkonstruktion, konnte Brabus ihr die übliche Trägheit austreiben und so das Rot-Wild zu einer unerwartet agilen Fahrmaschine feintunen. Anders als bei jedem anderen Serien-Mercedes erhält der Fahrer sogar Rückmeldungen zu Radsturzänderungen und Belagwechsel in der Fahrbahn. Witzigerweise fühlt sich trotz des pseudorennsportlichen Ambientes alles sehr 190-like an. Okay, man kauert in den Kevlar-Schalen und kriegt einen kleinen Schock, wenn man beim ersten Mal nach hinten schaut und statt einer Rückbank den Käfig sieht. Doch der Armaturenträger und die Instrumente sind mehr oder weniger serienmäßig. Mit ein bisschen freiem Auslauf kann der Reihensechszylinder seinen Charakter endlich zur Geltung bringen. Das Drehmoment (maximal 365 mm) ist der wohl größte Unterschied zu den 190ern mit Vierventilkopf. Das Getriebe hat das übliche H-Schema – ohne den ersten Gang links hinten wie beim 2.3-16 und 2.5- 16 – und sorgt so für ein interaktiveres Erlebnis. Doch in welchem Gang man auch immer gerade ist, der Sechszylinder-Sound klingt himmlisch. Gramm nahm das Auto auch mal für ein paar Runden auf die Nordschleife – sicher weitaus unterhaltsamer als meine Fahrt auf der Londoner Ringautobahn M25. Doch macht er auch auf der Autobahn viel Spaß, dank des spontanen Ansprechens auch aus niedrigen Drehzahlen und ...