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... Vom Gewindeteil aus, der die Stromberührung des « Körpers » mit der Gesamtmasse des Motors vermittelt, ragen eine oder mehrere Gegen-Elektroden zur Spindel bis auf eine Entfernung von etwa 1 Millimeter, die sogenannte Funkenstrecke, hinüber. Zwischen Körper und Spindel befindet sich die Isolierung aus Porzellan, Glimmer, neuerdings auch Glas, in den Körper entweder unlösbar eingepresst bzw. gegossen oder durch einen in den Körper gedrehten Schraubring festgehalten. Hierbei ist auf gasdichten Abschluss zwischen Isoliermasse und Körper (die Spindel steckt'meist fest im Isolator) durch konisch eingeschliffene Berührungsflächen oder besonderen Dichtungsring Bedacht zu nehmen. Kein Stück der Zündkerze, aber doch ihre unentbehrliche Ergänzung bildet der über das Gewinde zu schiebende Dichtungsring, der denselben Aussendurchmesser wie der Schaft hat und von dessen Rand gegen das Muttergewinde am Zylinder gedrückt wird. Dieser Zubehörteil besteht meistens aus einem aussen offenen, kupfernen Hohlring mit eingelegtem Asbestfaden. Die vom Motorfahrzeugbau vorgesehene Normung der Zündkerze beschränkt sich nun, um der schöpferischen Erfindung keine Fesseln anzulegen, auf diejenigen Abmessungen, die der Entwerfer von Motoren als unver- änderlich voraussetzen muss, um seinerseits unbehindert gestalten zu können. Demgemäss enthält die Kraftfahrbaunorm M 301 ...