Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... den 1920er Jahren kam es in der Schweiz zu einer ersten Phase der Motorisierung. Ein Auto konnten sich damals zwar nur reiche Leute leisten, doch für Handwerker und Angestellte gab es eine preiswerte Lösung: In Fahrräder eingebaute Hilfsmotoren. Diese nachträglich angebauten Motörchen boomten zu Beginn der 1920er Jahre. Die bekannteste Schweizer Marke, die mit Hilfsmotoren begann, ist Motosacoche. Es gab etliche Varianten von solchen Motoren, angebaut im Rahmendreieck, auf dem Gepäckträger oder direkt am Hinterrad, doch eines hatten sie alle gemeinsam: Sie bewährten sich nicht, weil die Fahrradrahmen zu schwach waren und ob der Belastung und den Vibrationen brachen. Zuerst wurde gestickt Auch die Geschichte der Forster-Motorräder nimmt ihren Anfang mit solchen Hilfsmotoren oder noch früher, mit einer kleinen Stickerei. Jakob Forster Senior (1864 – 1900) betrieb in Hinwil/ZH eine solche Stickerei mit vier Stickmaschinen. Er verstarb früh, der jüngste Sohn Emil war da nur zwei Jahre alt. Die Witwe Forster betrieb die Stickerei weiter, doch der Betrieb war defi zitär und musste schliesslich eingestellt werden. Im April 1911 verstarb auch die Mutter. Jakob Forster junior, der ältere Bruder von Emil, absolvierte eine Lehre als Mechaniker und bildete sich in verschiedenen Unternehmen zum Werkmeister weiter. Emil Forster arbeitete in der Webschützenfabrik ...