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... mechanische Uhr, schon 1922 ein Verfahren für 3D-Filme, dann Uhren mit Wechselstrom-Synchronmotor. Es heißt, das Summen der rotierenden Teile in den Uhren habe Hammond angeregt, eine elektronische Methode der Klangerzeugung zu erforschen. Dafür hat er mit dem Buchhalter seiner Firma, seines Zeichens auch Kirchenorganist, einmal ein Klavier in seine Einzelteile zerlegt. Am Ende entschloss er sich für das elektromechanische Tonrad. Die von Thaddeus Cahill ent wickelte Technik gab es seit Jahrzehnten, allerdings wurden mit dem Prinzip nur drei Exemplare gebaut – jedes war etwa 18 Meter lang und wog um die 200 Tonnen! Andere Weiterentwicklungen im Elektronikbereich, nicht zuletzt im Hinblick auf die Klangverstärkung, ermöglichten es Hammond, dreißig Jahre später dieselbe Technik in ein Instrument zu packen, das kleiner war als ein Klavier. Die in der Hammond-Orgel verbauten Tonräder waren münzgroße Metallplättchen auf einem umlaufenden Schaft, angetrieben von einem Gleichlaufmotor, gelagert in unmittelbarer Nähe zu elektromagnetischen Tonabnehmern. Diese Plättchen weisen ein leicht angehobenes Profil auf – und sobald sich eine dieser kleinen Erhebungen dem Abnehmer nähert, wird in der Spule eine Wechselspannung induziert. Je mehr Erhebungen und je feiner diese sind, desto höher fällt die Frequenz des erzeugten Tons aus. Ein eingebauter ...