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... 140 km/h. Der alte Ford gab dann be schleunigend zum letzten Mal sein Bestes. Nicht so Thierry Hallard, der fahren ließ anstatt sich selbst am Steuer des Kamikaze-Tau nus zu profilieren: Ausge führt wurde das imageträch tige Himmelfahrtskommando von dem Franzosen Jacques Duprat, der furchtlos und im Vierten voll die Autobarriere ins Visier nahm. Der Aufprall glich einer Ex plosion. Die Citroens platz ten wie Seifenblasen, und aus der hochgewirbelten Staubwolke ergoß sich ein Ersatzteilregen: Hauben, Deckel, Türen, Streben. Am Aufschlagort blieb nur ein kläglicher Rest: zwei leer gefegte Bodengruppen. We nig dahinter aber das schein bare Wunder: ein immer noch recht heiler Ford — glatter Durchschuß also. Weltrekordmann Duprat ver ließ ihn mit seiner Kollegen Hilfe und einem mäßig schmerzenden Fuß. Die Am bulanz blieb arbeitslos. Die Obduktion der Citroen zeigte dann alsbald das wahre Risiko: Alle tragen den Holme dieser Autos hat te dasTeam zuvor durchsägt, und die Türscharniere wa ren gelöst. Jacques brauchte mit dem Ford nur über die niedrigen Schwellen der ab gesackten Citroens zu rum peln, um dann weitgehend offene Türen einzurennen. Die Sitze nämlich hatten Hallards Gehilfen vorsorglich entfernt. Keine Wahnsinnstat also und kein Wunder, nur ein Schaustellertrick, dessen zu fällige und unsachgemäße Nachahmung ebenso ...