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... – aber bei Regen hatte er kein Dach über dem Kopf, und dem beschloss Kurt abzuhelfen. So machte er ein paar Skizzen für ein geschlossenes Coupé und liess es 1949 von der Carrosseriefi rma Hauser in Wiedlisbach elegant und in Ferrarirot einkleiden. Dies war übrigens einer der ersten, wenn nicht sogar der erste der Aufträge für den noch jungen Carrosseriebauer. Danach jedoch wurde der sportliche Franzose trotz des Daches nicht mehr so oft ausgefahren. Bei Peugeot wurden inzwischen eigene Darl`mat- Coupés gebaut, die sahen aber mit dem abgesetzten Hinterteil und den «Brezelfenster» lange nicht so elegant und sportlich aus wie das Modell von Kurt Baumgartner. Der nächste Sportliche war ein Porsche 356. Kurt Baumgartner muss die Entwicklung von Porsche genau verfolgt haben, denn er hatte sich einen aus den ersten 500 Exemplaren ausgelesen, mit doppelter Frontscheibe und schwarzem Fensterrahmen. Ja, das war etwas, das den jungen Leuten zusagte, so ein sportlicher Porsche, mit dem man um die Strassenecken sausen konnte – und es machte mächtig Eindruck bei den Bräuten. Da war der alte Peugeot schon etwas schwerfälliger. Vater Otto Baumgartner mahnte seinen Sohn oft, den Peugeot zu verkaufen oder weiterhin zu fahren. Alles Mahnen nutzte jedoch nichts. So schritt der Vater eines Tages zur Tat und brachte das seltene Coupé nach Olten in die Garage Felber. Dort ...