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... und einem finalen Monstercrash a la Hawthorne-Levegh in den Fünfzigern. McQueen winkte ab und schickte Purdy heim. Ich erinnere mich noch genau an eine Fahrt mit Steve in seinem 911er zum Mulsanne-Eck als er zu mir sagte, er wolle auf keinen Fall eine stupide Lovestory: Zwei Rennwagen Radan-Rad und weil einer der Fahrer ein paar Riesentitten am Pistenrand erspäht hatte, wird sein Motor plötzlich laut und überholt den anderen. »I want the real thing – no Hollywoodcrap« und fragte mich, ob ich Truman Capotes »Kaltblütig« gelesen hatte. Ein Film über einen Massenmord von zwei Herumtreibern. Capote stellte diese Katastrophe ohne übliche Schuldzuweisungen, sondern als trockene Dokumentation dar – und genau das wollte Steve McQueen mit »Le Mans«. Nächstes Projekt wäre die »Aiger Nordwand« gewesen! Aber dazu sollte es nicht kommen. Der Film über das Rennen in Le Mans wurde ein Riesenflop. Die Kritiker zerrissen das Werk, bei Halbzeit hatte John Sturgess spontan den Drehort verlassen: »Steve ist größenwahnsinnig! Er glaubt Drehbuch, Regie, Kamera und Schauspieler – alles er. Total durchgeknallt! Ich bin schon taub vom Lärm und kann keinen Rennwagen mehr sehen. Wir haben kein Script, das Budget überzogen, er kann mich am Arsch lecken!«, zahlte 100.000 US-Dollar aus seinen Jeans und ward nicht mehr gesehen. An seiner Stelle kam der völlig unbekannte ...